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    <title>Feinstaub (PM 10) (Rubrik:Schroeders Russpartikel)</title>
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    <dc:publisher>Gobsch</dc:publisher>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:date>2005-04-17T07:12:04Z</dc:date>
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    <title>Feinstaub (PM 10)</title>
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  <item rdf:about="http://feinstaub.twoday.net/stories/601272/">
    <title>Schr&amp;ouml;ders Ru&amp;szlig;partikel</title> 
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    <description>&lt;font color=red size=3&gt;&lt;b&gt;Schr&amp;ouml;ders Ru&amp;szlig;partikel&lt;/b&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorepublik fri&amp;szlig;t ihre Kinder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erinnert an ein Dominospiel. Erst M&amp;uuml;nchen und Stuttgart, dann Berlin und D&amp;uuml;sseldorf und jetzt auch schon Cottbus und Potsdam. In wenigen Tagen wird es kaum noch eine deutsche Gro&amp;szlig;- und Mittelstadt geben, die nicht eingestehen mu&amp;szlig;, da&amp;szlig; sie die EU-Richtlinie zur Begrenzung der Feinstaubbelastung entweder bereits verletzt hat oder kurz davor steht. Auf die Justiz kommt eine riesige Klagewelle von betroffenen Anliegern und Umweltverb&amp;auml;nden zu, Politiker und Verwaltungen stehen angesichts der &amp;ouml;ffentlichen Emp&amp;ouml;rung unter enormem Handlungsdruck, und auch die EU-Kommission scharrt bereits mit den F&amp;uuml;&amp;szlig;en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die Stunde f&amp;uuml;r mehr oder weniger blinden Aktionismus und wortm&amp;auml;chtige Fensterredner. D&amp;uuml;sseldorf will ab Juni Fahrverbote f&amp;uuml;r filterlose Dieselfahrzeuge erlassen, Gr&amp;uuml;ne und CSU fordern in seltener Einm&amp;uuml;tigkeit Sonntagsfahrverbote, und auch der Ruf nach einer City-Maut wird wieder lauter. Parallel tobt der Streit um schnelle Steuererleichterungen f&amp;uuml;r den Einbau von Ru&amp;szlig;filtern und die Ausweitung ihres ohnehin erst f&amp;uuml;r 2009 f&amp;uuml;r PKW geplanten verbindlichen Einbaus auf LKW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles sch&amp;ouml;n und gut, aber dennoch deutlich zu kurz gesprungen. Das sich jetzt anbahnende Feinstaubdesaster ist schlie&amp;szlig;lich nicht pl&amp;ouml;tzlich vom Himmel gefallen. Es ist das Ergebnis der konsequenten Lobbypolitik einer &amp;uuml;ber Leichen gehenden deutschen Automafia, die sich seit Jahrzehnten auf ihre willigen Vollstrecker in Landes- und Bundesparlamenten und -regierungen und aktuell besonders auf ihren Bundeskanzler verlassen kann. Schlie&amp;szlig;lich hat Schr&amp;ouml;der nach Interventionen der Bosse pers&amp;ouml;nlich daf&amp;uuml;r gesorgt, da&amp;szlig; Deutschland die verbindliche schnelle Einf&amp;uuml;hrung von Dieselru&amp;szlig;filtern und ihre steuerliche F&amp;ouml;rderung verz&amp;ouml;gert. Dieses Kartell aus Wirtschaft und Politik gilt es zu knacken. Da&amp;szlig; sich die exportabh&amp;auml;ngige deutsche Autoindustrie angesichts weltweit immer sch&amp;auml;rfer werdender Umweltstandards mittelfristig gewaltig ins eigene Fleisch schneidet, macht die Sache nicht besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland ist zwar keine Bananen-, aber daf&amp;uuml;r eine Autorepublik. Zeit f&amp;uuml;r zivilen Ungehorsam also. Stra&amp;szlig;enblockaden in besonders belasteten Stadtteilen w&amp;auml;hrend des Berufsverkehrs k&amp;ouml;nnten vielleicht ein paar Entscheidungsprozesse forcieren. Generell bietet der Widerstand gegen die fortschreitende Massenvergiftung auch Chancen, die weit &amp;uuml;ber die aktuelle Dieselru&amp;szlig;debatte hinausgehen. N&amp;ouml;tig w&amp;auml;re ein radikales Umsteuern in der Verkehrspolitik. Der Ausbau des &amp;ouml;ffentlichen Nahverkehrs in den St&amp;auml;dten bei gleichzeitigen Restriktionen f&amp;uuml;r den privaten Autoverkehr m&amp;uuml;&amp;szlig;te ebenso dazu geh&amp;ouml;ren, wie die forcierte Verlagerung von Transporten von der Stra&amp;szlig;e auf die Schiene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2005/03-31/002.php&quot;&gt;http://www.jungewelt.de/2005/03-31/002.php&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:subject>Schroeders Russpartikel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Gobsch</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-31T11:13:53Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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