Drastische Reduktion der Feinstaub Emissionen durch Bio Ethanol

Sonntag, 3. April 2005

Drastische Reduktion der Feinstaub Emissionen durch Bio-Ethanol

Drastische Reduktion der Feinstaub Emissionen durch Bio-Ethanol

Durch die Beimischung von Bio-Ethanol zum Diesel-Treibstoff können Emissionen drastisch reduziert und die Treibstoffkosten gesenkt werden

Zur Überschreitung der Grenzwerte bei Partikelemissionen in zahlreichen deutschen Großstädten erklärt Dr. Hermann Scheer, MdB, Präsident von EUROSOLAR:

"Vor dem aktuellen Hintergrund der drohenden Klagen, die aufgrund des mehrmaligen Überschreitens der Grenzwerte von Partikelemissionen von besorgten Bürgern und Umweltverbänden gegen einige Städte angestrengt werden, ist es unverständlich, warum in den kurz- und mittelfristigen Maßnahmenkatalogen von Städten und Gemeinden nicht die Beimischung von Bioethanol zum Dieseltreibstoff aufgegriffen wird.

Mithilfe der Beimischung von Bioethanol zum Dieseltreibstoff würden sich die Partikelemissionen um bis 46% reduzieren lassen. Aufgrund der gesetzlichen Steuerbefreiung von Biokraftstoffen können damit gleichzeitig die Treibstoffkosten gesenkt und insgesamt der Umstieg auf alternative Treibstoffe in Deutschland forciert werden.

Mit der seit Beginn 2004 bestehenden Steuerbefreiung für biogene Treibstoffe erfolgte die entscheidende Weichenstellung für die Nutzung von Bio-Treibstoffen; mit einer Ausweitung der Anwendungsmöglichkeiten für Bio-Ethanol könnte ein weiterer Aufschwung erreicht werden. Die sich aus dieser Steuerbefreiung ergebenden Möglichkeiten sind bisher vielen, auch den Städten, nicht bewusst.

Ethanol-Diesel-Mischungen werden weltweit in mehreren Ländern (z.B. Brasilien, USA, Kanada, Australien und Indien) eingesetzt resp. getestet. Wegen der Absenkung des Flammpunktes sind aber höhere Sicherheitsvorkehrungen (wie z.B. die Modifikation des Kraftstofftankes) notwendig."

Minderungspotential verschiedener Emissionen durch die Beimischung von Bio-Ethanol zum konventionellen Diesel Kraftstoff:

Partikel: bis -46 %
Russ (C): -11 % bis -70 %
Kohlenmonoxid (CO): bis -28 %
Stickoxide (NOx): -2 % bis -6 %

Quelle: EUROSOLAR, 30.03.05

Link:
http://www.energieportal24.de/fachberichte_artikel_151.htm

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Menü

Feinstaub (PM 10)

twoday.net

Suche

 

Aktuelle Beiträge

Rußfilter: Deutsche...
Rußfilter: Deutsche Umwelthilfe fordert "echtes...
Gobsch - 11. Mai, 19:44
Wir können nicht...
KOMMENTAR: Wir können nicht warten Die Wortwahl...
Gobsch - 3. Mai, 10:27
Deselschwein vorm Kanzleramt
Dieselschwein vorm Kanzleramt Hamburg/Berlin , 20.04.2005:...
Gobsch - 21. Apr, 09:59
Pingpong mit Feinstaub
Pingpong mit Feinstaub Leipzigs Verwaltung beginnt...
Gobsch - 21. Apr, 08:54
Annette Peters erforscht...
Annette Peters erforscht den Feinstaub Baden-Baden,.. .
Gobsch - 17. Apr, 09:12

Status

Online seit 4893 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 11. Mai, 19:44

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this topic

twoday.net AGB


Annette Peters erforscht den Feinstaub
Automanager machen sich fein aus dem Staub
Dicke Luft - BUND droht mit Klagen gegen Staedte
Die russige Debatte
Dieselschwein vorm Kanzleramt
Diskussion um Feinstaub und Russfilter geraet immer mehr zur Farce
Drastische Reduktion der Feinstaub Emissionen durch Bio Ethanol
Dreckspatz Smart von Mercedes
Durch Feinstaub sterben mehr Menschen als durch Verkehrsunfaelle
email Schriftwechsel mit der Stadt Halle ueber Feinstaub
Erstmals Klage fuer saubere Luft Betroffene Buerger verklagen das Land Berlin wegen verfehlter Luftreinhaltepolitik
EU Richtlinie basiert nur auf groben Grenzwerten fuer Luftqualitaet
Fein und Feinststaeube Partikel mit grosser Wirkung
Feinstaeube eine ernste Gefahr fuer die Gesundheit
Feinstaeube waechst Winzige Partikel im Visier der Forschung
Feinstaub BUND stellt Luftreinhalteplan fuer Stuttgart vor
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren